WIR


Herzlich willkommen auf den Internet-Seiten der Ev.-luth. Kirchengemeinde Gebhardshagen-Calbecht-Engerode in Salzgitter. Wir möchten Sie hier über einige Inhalte und Schwerpunkte unserer Arbeit informieren.

Diese Seiten sind noch im Entstehen, sollen aber in den kommenden Monaten weiter aufgebaut und ergänzt werden.

Seit dem Jahr 2017 sind die ehemals selbständigen Gemeinden Gebhardshagen, Calbecht und Engerode zu einer Kirchengemeinde fusioniert. Der Zusammenschluss erfolgte nach über 350 Jahren lockerer, am Ende immer engerer Zusammenarbeit der drei Gemeinden. Endgültig angeregt wurde die Fusion durch die seit einiger Zeit erfolgenden Strukturveränderungen (Bildung von „Gestaltungsräumen“) in unserer braunschweigischen Landeskirche.

Unsere Gemeinde gehört gebiets- und verwaltungsmäßig zur Propstei Salzgitter-Bad; dort liegt sie im Norden des Propsteigebietes und grenzt an die Propsteien Salzgitter-Lebenstedt (Salder, Lichtenberg) und Goslar (Gustedt, Steinlah).

In Gebhardshagen, dem größten Ort der Kirchengemeinde, wohnen z.Zt. 2800 Gemeindemitglieder, in Calbecht 190 und in Engerode 110.


Osterbrief

Von Zeit zu Zeit juckt es mir in der Nase, oft bei exakt 19 Grad, die Wolken sind flott unterwegs. Es ist noch nicht aller Tage Abend, denke ich, und kneife die Augen zusammen. Ich versuche, den Horizont nach unten zu verschieben. Was verbirgt sich da, was wartet auf uns?

An diesen 19-Grad-Tagen breitet sich eine resolute Zuversicht in mir aus. Ich muss an meinen Augenarzt denken, der mir eine beginnende Alters-Weitsichtigkeit bescheinigt hat (Ich bin 43!).

Ich sehe den Trümmerhaufen Aleppo vor mir. Schlauchboote voller Hoffnung und Elend. Kaputte Wälder und deutschen Plastikmüll in Indonesien. Aber ich sehe auch Träume und feste Überzeugungen. So viele Menschen, die sagen: Es geht anders. Es gibt bessere Kompromisse als die, mit denen wir uns zufriedengeben.

An diesen 19-Grad-Tagen glaube ich, dass all diese Träume, Gedanken und Geistesblitze zum Steinbruch der Zukunft dazugehören. Sie wissen, dass die Zukunft nur ein halb bebautes Land ist. Und noch viele Tage übrig sind.

Susanne Niemeyer

 

Was wartet auf uns? – eine gute Frage. Zur Zeit erscheint die Zukunft recht vorhersehbar: „Corona. Corona. Und kein Land in Sicht!“

Ist es wirklich so? Und was hilft uns, jeden Morgen wieder aufzustehen und doch weiterzumachen? „Die Zukunft ist nur ein halb bebautes Land. Und viele Tage sind noch übrig“ – so schreibt es Susanne Niemeyer. Ja, die nähere Zukunft scheint recht vorhersehbar auf der einen Seite und auf der anderen Seite aber ist sie doch nicht „fertig“ gebaut und hält noch viele Tage breit, an denen wir die Zukunft selbst bebauen und gestalten können und auch müssen. Es gibt noch viel zu tun..

Für mich ist dies ein hoffnungsvolles Bild, in dem gleichzeitig eine Aufforderung steckt: Den Blick auszurichten auf das, was Zukunft hat - hoffnungsvoll und mit einer guten Portion Altersweitsicht. Ostern ist für mich das Fest der Auferstehung, der Weitsicht und der Hoffnung: Jesus war tot und ist am dritten Tage auferstanden von den Toten. Halleluja! Und wenn Sie, Ihr Lust auf einen Osterspaziergang am Ostermorgen habt: In der St.-Nicolai-Kirche und in der Heilig-Kreuz-Kirche in Gebhardshagen wird es am Ostersonntag (4. April 2021) in der Zeit zwischen 10 Uhr und 11:30 Uhr die Möglichkeit der „offenen Kirche“ mit Musik geben. Auch ein Osterlicht kann mit nach Hause genommen werden sowie eine Idee für einen „kleinen, feinen Ostergottesdienst am Küchentisch“.

Wenn wir so miteinander am Küchentisch Gottesdienste feiern, lasst uns aneinander denken und auch an das Kirchenlied „Vertraut den neuen Wegen“. Dort heißt es: „Vertraut den neuen Wegen, auf die uns Gott gesandt. Er selbst kommt uns entgegen. Die Zukunft ist sein Land. Wer aufbricht, der kann hoffen, in Zeit und Ewigkeit. Die Tore stehen offen. Das Land ist hell und weit.“

Das Bild, das Sie und Ihr anbei findet, möge immer mal wieder an diese Liedzeilen erinnern und die Hoffnung wachhalten - z.B. auch darauf, dass wir bald wieder beieinander sein und zusammen zur Musik singen können!

In diesem Sinne viele helle, hoffnungsvolle Grüße zum Osterfest von Ihrer und Eurer
Pastorin Anette Quedenfeld und Ihrem, Eurem Pastor Holger H. Hübner


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