Konfirmanden


Gebhardshagen, Heilig-Kreuz-Kirche Sonntag, 18. April, 10.00 Uhr

Pfarrer Holger H. Hübner, Diakonin Christiane Busch

Marit Augustin, Lina Dahms, Dayna Ayleen Guski, Adele Hoppe, Katharina Jeske, Sophia Kühle, Jelto Kuffner, Nika Kuffner, Marielle Martong, Lian Munser, Santiago Rieger, Lucia Emilia Roth, Svenja Schollmaier, Larissa Seyffarth, Maxim-Joel Söhnel, Fibi Sophie Thiel, Cem Üstünel, Lale Üstünel, Emma Vahldieck

Gebhardshagen, St. Nicolai-Kirche, Sonntag, 25. April, 10.30 Uhr

Pfarrer Holger H. Hübner, Diakonin Christiane Busch

Amy Bergs, Jonas Gerbitz, Madita Kraft, Nicolas Phil Kraft, Marcel Schmidt, Anna Lena Soletzki

Calbecht, St. Petri-Kirche, Sonntag, 2. Mai, 10.00 Uhr

Pfarrer Holger H. Hübner, Diakonin Christiane Busch

Merrit Anna Hesse, Marvin Landau

Engerode, St. Marien-Kirche, Sonntag, 9. Mai, 10.30 Uhr

Pfarrer Holger H. Hübner, Diakonin Christiane Busch

Julia-Marie Sindermann


Liebe Konfis 2019 / 2021!

Zum Abschluss eurer Konfirmand*innenzeit schreibe ich euch ein paar Zeilen …
Vielleicht fanden das viele von euch gar nicht schlimm, dass der Konfer so oft (zu oft!) ausgefallen ist. Ich fand das schade! Ich hätte – und ich glaube, Christiane Busch sieht das genauso – gerne mehr mit euch gemeinsam gemacht. Ich habe nochmal nachgesehen: die Pandemie hat eure Konferzeit total beeinträchtigt; im Frühjahr 2020 war über zwei Monate lang corona­bedingte Pause, dann haben wir uns im wöchentlichen Wechsel mit jeweils der halben Gruppe getroffen. Und auch das ging wegen der Abstandsregeln nur oben in der Kirche. Da war nur wenig kreatives Arbeiten möglich. Immerhin haben wir die „Kirchenfenster“ zu den „Ich-bin-Worten“ von Jesus gestaltet; ansonsten war Frontal­unterricht, ein Auseinander­gehen in kleinere Arbeits­gruppen war nicht möglich. Aber wir konnten uns sehen und was miteinander machen.
Online-Konfer finde ich schwierig; ich mag persönliche Treffen und „richtig“ miteinander reden. Konfer, wie ich ihn verstehe, ist eben nicht in erster Linie Wissens­vermittlung (da mögen Online-Treffen und zoom-Schalten durchaus was bringen), sondern da geht es um sich-austauschen, um gemeinsam auf dem Weg sein und kreativ arbeiten in entspannter Atmosphäre. Die unterschiedlichen Temperamente und Begabungen (die Einschränkungen ebenfalls), die Konfis, Pastor und Diakonin mitbringen, in den Unterrichtsprozess einzubringen, auszuhalten und mit Spaß was Sinnvolles draus zu machen und dabei zu lernen – das geht nicht online, glaube ich. Vielleicht bin ich auch einfach zu alt und kann mir sowas nur nicht vorstellen. Getröstet hat mich, dass die Jugendlichen, mit denen ich gesprochen habe, alle ziemlich abgenervt von den schulischen Online-Geschichten sind!
Was ich sehr bedaure ist, dass wir im vergangenen Jahr nicht gemeinsam ins KFS nach Südtirol fahren konnten. Auch diese tolle und spannende Erfahrung blieb euch verwehrt. Ich habe mir das erst lange nicht vorstellen können / wollen, dass wir nicht würden fahren dürfen. Würde der ganze Corona-Kack denn nie aufhören? Und tatsächlich ging es ja bald nach den Herbstferien in den nächsten Lockdown … der bis heute andauert und noch verschärft wurde. Wie es jetzt aussieht, werden auch eure Konfirmationen eingeschränkt sein: wahrscheinlich wird es wieder Kurzgottesdienste geben, mit wenig Gästen, mit Abstand und medizinischen Masken sogar auf dem Sitzplatz – wir wollen die trotzdem schön machen für euch!
So ist der Stand jetzt. Das Konfi-Praktikum fällt auch aus … und die letzten Stunden … mal sehen, wie und ob die werden. Ihr seid echt ein „gekniffener“ Konfi-Jahrgang! Auf vieles musstet ihr verzichten (wir gemeinsam) – es ging eben nicht anders. Und Ärgern hilft auch nix! Ich will positiv festhalten: es war gut, euch wenigstens ein bisschen kennengelernt zu haben. Ihr wart manchmal ziemlich „lebhaft“ (= laut! 16.00 Uhr-Gruppe), aber immer interessiert und habt auch mal kritisch nachgefragt; ihr wart auch kreativ, das hat mir gefallen (die „Passionskisten“ z. B., die als Titelbild auf diesem Gemeindebrief vorn draufsind, habt ihr gebaut!). Schade, dass ihr so viele gute Konfer-­Erfahrungen nicht machen konntet. Vielleicht geht ja später nochmal was. Mit Kirche. Und euch. Ist ne gute Sache. Gottes Segen für euch!
HHH